<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Digitale Genossen</title>
	<atom:link href="http://digitale-genossen.de/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://digitale-genossen.de</link>
	<description>Ein weiterer WordPress-Blog</description>
	<lastBuildDate>Tue, 04 Oct 2011 13:56:22 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.2.1</generator>
		<item>
		<title>Und ein Schiff mit 8 Segeln…</title>
		<link>http://digitale-genossen.de/2011/10/04/und-ein-schiff-mit-8-segeln%e2%80%a6/</link>
		<comments>http://digitale-genossen.de/2011/10/04/und-ein-schiff-mit-8-segeln%e2%80%a6/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 04 Oct 2011 13:56:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Friedrichs</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[CDU]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Enttäuschung]]></category>
		<category><![CDATA[FDP]]></category>
		<category><![CDATA[Grüne]]></category>
		<category><![CDATA[Linke]]></category>
		<category><![CDATA[Parteien]]></category>
		<category><![CDATA[Piraten]]></category>
		<category><![CDATA[Rote Themen]]></category>
		<category><![CDATA[Transparenz]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://digitale-genossen.de/?p=104</guid>
		<description><![CDATA[Seit der Wahl zum Abgeordnetenhaus in Berlin beschäftigt die deutsche Parteienlandschaft ein neues Gesicht in ihrer Mitte, zumindest den vorher uniformierten, bzw.  nicht interessierten Teil. Es mag einigen Leuten übel aufgestoßen sein, als eine neue „Kraft“ auf der Bühne erschienen ist. Es ist nur verwunderlich, denn logisch bzw. möglich war es alle Mal, dass sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit der Wahl zum Abgeordnetenhaus in Berlin beschäftigt die deutsche Parteienlandschaft ein neues Gesicht in ihrer Mitte, zumindest den vorher uniformierten, bzw.  nicht interessierten Teil. Es mag einigen Leuten übel aufgestoßen sein, als eine neue „Kraft“ auf der Bühne erschienen ist. Es ist nur verwunderlich, denn logisch bzw. möglich war es alle Mal, dass sich die Piraten, von denen hier die Rede ist, unter Umständen Gehör verschaffen könnten.</p>
<p><span id="more-104"></span></p>
<p>Plötzlich war das Entsetzen groß, über ein Ergebnis, <a href="http://www.welt.de/aktuell/article13595014/Piraten-sind-mehr-als-doppelt-so-gut-wie-die-FDP.html">welches sich laut Umfragen bereits angebahnt hatte</a>, die FDP nicht vertreten, dafür aber die Piraten umso mehr, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wahl_zum_Abgeordnetenhaus_von_Berlin">ja  sogar mit ganzen 8,9 Prozent</a>.</p>
<p>Aber woran liegt es, dass eine Partei, die in Berlin mit einem, nennen wir es mal eher dürftigen Profil angetreten ist, einen solchen Anteil an zusätzlichen Stimmen erhalten hat? Liegt es daran, dass sich urplötzlich die Menschen auf der Straße für Netzpolitik interessieren, oder dass ihnen die Neuregelung des Urheberrechtsschutzes am Herzen liegt?</p>
<p><a href="http://berlin.piratenpartei.de/tag/wahlprogramm/">Sind es die Ideen, die die Piraten für Berlin generell entwickelt haben, wie etwa einen kostenlosen Nahverkehr zu ermöglichen, ein Fach Namens Rauschkunde an den Schulen einzuführen, oder aber, die kostenlose Schulspeisung?</a> Dass man mit unbezahlbaren und nicht durchdachten Forderungen Erfolg haben kann, haben immerhin schon andere Parteien vor ihnen bewiesen. Sind es aber doch gerade diese, die in Berlin besonders verwerflich anmuten, ist doch sie gerade die Stadt in Deutschland, welche am Meisten den Tropf des Länderfinanzausgleiches benötigt.</p>
<p>Im Endeffekt ist das gesamte Programm der Piraten eine einzige Aneinanderreihung von Forderungen, jedoch wird nicht erwähnt, wie man diesen angedachten Aufwand tatsächlich bezahlen kann.</p>
<p>Dann bleibt allerdings noch die Frage, ob Menschen die Piraten für mehr Meinungsfreiheit gewählt haben könnten.</p>
<p>Im ersten Moment hören sich Floskeln wie „Mehr Demokratie wagen“, oder „Für mehr Transparenz“ wunderbar an, ob allerdings hinter diesen populistischen Forderungen am Ende tatsächlich etwas steckt, werden die Piraten in den nächsten Jahren beweisen müssen. Die Frage ist allerdings, in wie weit dies überhaupt möglich sein wird, wenn es doch auch um geheime Dokumente geht, bei denen ein jeder Abgeordneter sich verpflichtet hat, Verschwiegenheit zu wahren.</p>
<p>Man liest von „wundervollen“ Forderungen, wie etwa der Kennzeichnungspflicht von Polizeibeamten. Die Frage, die sich einem stellt ist, wie ein Abgeordneter der Piraten es verantworten könnte, wenn eine Meinungsverschiedenheit bei einer Demonstration zu dem jeweiligen Beamten nach Hause verlagert werden würde. Versteht man dies auch unter Transparenz?</p>
<p>Selbstverständlich kann die Partei auch punkten, überlegt man, in welch einem Chaos die Stadt sich die letzten Monate befunden hat, bzw. sich immer noch befindet. Allein die Probleme der S-Bahn und die fehlende Transparenz in diesem Fall, haben den etablierten Parteien bestimmt eine nicht gerade geringe Zahl an Stimmen gekostet.</p>
<p>Die Forderung der Piraten nach mehr Beteiligung des Volkes hatte bestimmt auch das Ihrige dazu beigetragen, war es doch vielen Berlinern übel aufgestoßen, dass bei der Schließung des Berliner Flughafens Tempelhof von Wowereit selbstherrlich verkündet wurde, dass ein Volksentscheid für ihn „<a href="http://www.focus.de/politik/diverses/tempelhof-wowereit-erklaert-volksentscheid-fuer-irrelevant_aid_296255.html">irrelevant</a>“ sei. Nicht anders war die Auffassung zum Thema „Pro Reli“, bei dem die SPD unter Wowereit einen früheren Wahltermin durchsetzte, sodass Menschen mutmaßten, ob dies getan worden war, <a href="http://www.spiegel.de/schulspiegel/wissen/0,1518,608050,00.html">um eine geringere Wahlbeteiligung hervorzurufen</a>, bzw. auch der vermeintlichen Unwahrheiten, die während der Kampagne geäußert wurden. Wurde doch gesagt, dass jeder die Freiheit besäße, den Religionsunterricht zu besuchen. Verschwiegen wurde allerdings oft, dass dies außerhalb der Schulzeit zu geschehen hätte, also, dass die Kinder, welche sowieso schon einen voll ausgefüllten Schultag hätten, zusätzlich nun auch noch den Religionsunterricht besuchen können, anstatt die Wahl zwischen Religion und Ethik zu besitzen.</p>
<p>Dies und noch andere Dinge ließen ein schlechtes Licht auf die demokratischen Ansichten der Genossen aus Berlin fallen.</p>
<p>Die Oppositionsparteien bemühten sich allerdings auch redlich, ihre Glaubwürdigkeit zu vernichten, in dem immer wieder interne Streitereien vom Zaum gebrochen wurden, wie etwa der <a href="http://www.sueddeutsche.de/politik/cdu-in-berlin-friedbert-pflueger-zieht-sich-aus-der-politik-zurueck-1.1015037">Machtkampf Schmitt-Pflüger</a>, oder der <a href="http://www.bz-berlin.de/aktuell/berlin/cdu-schlie-szlig-t-ren-stadtkewitz-aus-article971175.html">Streit gegen den eigenen konservativen Flügel</a>.</p>
<p>Konturlose Spitzenkandidaten erledigten dann den Rest.</p>
<p>Die Piraten sind allem Anschein nach ein Ventil der enttäuschten Bürger, welche sich mehr von ihrer Regierung, bzw. auch von der Opposition versprochen hatten und ihrem Unmut Luft machen wollten. Viele Bürger taten es ja auf andere Weise und gingen erst gar nicht zu Wahl, wodurch etwas mehr als jeder zweite Wahlberechtigte sein Recht wahrnahm, ein erschreckendes Ergebnis.</p>
<p>Da sich darüber aber anscheinend niemand von den etablierten Parteien Sorgen zu machen scheint, ist genauso verwunderlich, wie die Tatsache, dass die SPD laut Wowereit „die beste Wahlparty“ hätte, obwohl nicht einmal 30 % erreicht worden wären. Ein eher beschämendes Ergebnis wird hier zu einer Heldentat stilisiert, sodass plötzlich <a href="http://www.zeit.de/politik/deutschland/2011-09/wowereit-wahl-berlin-kanzlerkandidat">sogar eine mögliche Kanzlerkandidatur im Raum steht</a>.</p>
<p>Genau diese Verleugnung von Tatsachen ist frischer Wind in den Segeln von Parteien wie den Piraten. Da interessiert es auch nicht, dass sie in TV-Debatten ihre mangelnde Kompetenz dadurch aufweisen, dass sie nicht einmal annähernd wissen, <a href="http://www.youtube.com/watch?v=kktDbrqKoMI">wie hoch die Stadt, die sie vertreten wollen, überhaupt verschuldet ist, bzw. wie ihr wirtschaftspolitisches Profil aussieht</a>.</p>
<p>Es macht einem Sorge, <a href="http://www.infratest-dimap.de/umfragen-analysen/bundesweit/ard-deutschlandtrend/2011/januar/">wenn der ARD-Deutschlandtrend vom Januar bestätigt</a>, was man sich schon lang gedacht hat: Die Parteien besitzen ein Glaubwürdigkeitsproblem. Wie kann es sein, dass die Grünen bei den Etablierten die Spitze mit 32% Glaubwürdigkeit bilden? 32% stellen in einer Schulklausur eine 6 dar. So lang sich dies nicht ändert, werden kleine Protestparteien immer eine starke Chance haben, in Parlamente einzuziehen. Denn das bedrohliche war bei der Abgeordnetenhauswahl in Berlin nicht nur, dass die Piraten einen hohen Stimmenanteil besessen haben, sondern, dass die so genannten Sonstigen auch 8,3% der abgegebenen Stimmen einfuhren. Ein Fanal, wenn man sich überlegt, wer alles diese Nicht- und Protestwähler hinter sich vereinen könnte, wenn dies nicht die demokratischen Parteien tun.</p>
<p>Bei den Piraten bleibt abzuwarten, in wie weit sie sich auf Bundesebene, bzw. in anderen Bundesländern wahltechnisch entwickeln werden. Es gibt die üblichen Unkenrufe, die schon schreien, dass es nur eine einmalige Aktion sei und dass dies nur für Berlin gelten würde, dem sei allerdings <a href="http://www.bild.de/politik/inland/piratenpartei/sonntagstrend-umfrage-piratenpartei-auf-kurs-keine-eigene-mehrheit-mehr-fuer-rot-gruen-20261140.bild.html">eine Umfrage von BILD und BILD an Sonntag entgegen zu halten, die genau das Gegenteil aussagt</a>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div style="clear:both;margin-bottom:5px;">
				<a href="http://twitter.com/share?url=http://digitale-genossen.de/2011/10/04/und-ein-schiff-mit-8-segeln%e2%80%a6/&text=Und ein Schiff mit 8 Segeln…" target="_blank" title="Click here if you liked this article">
					<img src="http://digitale-genossen.de/wp-content/plugins/twitter-plugin/images/twitt.gif" alt="Twitt" />
				</a>
			</div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://digitale-genossen.de/2011/10/04/und-ein-schiff-mit-8-segeln%e2%80%a6/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Datenwolken und Bürgerrechte</title>
		<link>http://digitale-genossen.de/2011/07/21/datenwolken-und-burgerrechte/</link>
		<comments>http://digitale-genossen.de/2011/07/21/datenwolken-und-burgerrechte/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 21 Jul 2011 06:30:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://digitale-genossen.de/?p=31</guid>
		<description><![CDATA[Apple goes Cloud Computing Am 6. Juni klang der Begriff in unseren Ohren: &#8220;iCloud&#8221;. Steve Jobs verkündete auf der Apple-Keynote die Strategie des Konzerns, künftig seinen Nutzern &#8220;die Festplatte im Netz und mehr&#8221; bereit zu stellen. Alle wesentlichen Applikationen wie Pages, Keynote, Numbers,&#8230; seien bald auf die iCloud vorbereitet und alles steht durch die Cloud sofort auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Apple goes Cloud Computing</strong></p>
<p>Am 6. Juni klang der Begriff in unseren Ohren: &#8220;iCloud&#8221;. Steve Jobs verkündete auf der <a href="http://www.apple.com/apple-events/">Apple-Keynote</a> die Strategie des Konzerns, künftig seinen Nutzern &#8220;die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Cloud_Computing">Festplatte im Netz und mehr</a>&#8221; bereit zu stellen. Alle wesentlichen Applikationen wie Pages, Keynote, Numbers,&#8230; seien bald auf die iCloud vorbereitet und alles steht durch die Cloud sofort auf jedem Device zur Verfügung. Sogar Musik, die man auf seiner Platte hat, wird von iTunes für alle Geräte freigeschaltet &#8211; ob bei Apple gekauft oder nicht. Diese Möglichkeiten klingen verlockend und sind ungemein bequem. Wer will sich schon darum kümmern, ob ein Dokument, ein gerade geschossenes Foto, ein Musikstück auf jedem seiner mobilen Begleiter einzeln zur Verfügung steht?</p>
<p><span id="more-31"></span></p>
<p>Dem informierten Leser ist bereits seit längerem klar, dass die Datenwolke vor allem bedeutet, dass die eigenen Daten nicht mehr nur auf dem eigenen Rechner liegen, auf dem man physikalischen Zugriff hat. Für Unternehmen ist die <a href="http://www.computerwoche.de/management/it-services/2357492/">Angst vor Wirtschaftsspionage</a> seit längerer Zeit ein Hindernisgrund für die Nutzung der Wolke. Vor allem befremdet, dass der US Präsident Barack Obama ein Gesetz erlassen hat, das den US Geheimdiensten <a href="http://www.nytimes.com/2010/09/27/us/27wiretap.html">Datenzugänge zu Internet-Diensten in den USA</a> verschafft. Bisher waren es allerdings eher autokratische Staaten wie z.B. Saudi-Arabien, die zu drastischen Maßnahmen griffen und damit Firmen, wie z.B. Blackberry mit Nachdruck dazu bewegten,<a href="http://www.netzwelt.de/news/83601-blackberry-saudi-arabien-darf-mitlesen.html"> die Interessen ihrer saudischen Kunden zugunsten ihres Geschäfts zu verraten</a>. In manchen Fällen machen einige Anbieter von teilweise sehr beliebten Diensten sogar daraus ein Geschäft. So wurde 2008 spekuliert, <a href="http://www.heise.de/security/meldung/Spekulationen-um-Backdoor-in-Skype-189880.html">ob Skype einen Backdoorschlüssel an interessierte Staaten verkauft</a>.</p>
<p>Mit Apples Vorstoß bekommt zumindest das Thema Datenwolke jetzt eine neue Qualität. Seit dem iPad hat uns das Unternehmen mit dem Heimathafen Cupertino bewiesen, dass es versteht zu überraschen. Kaum jemand hätte an den Triumph des TablettPCs geglaubt, der schon lange vor dem iPad ein Nischendasein pflegte. Das Problem lieferte Steve Jobs bei seiner Präsentation aber freilich gleich mit. Stolz präsentierte er das voraussichtliche Zuhause der iCloud Daten, zumindest bei amerikanischen Kunden: Ein Rechenzentrum in North Carolina, USA.</p>
<p><strong>Dropbox und die Lüge von der Datensicherheit</strong></p>
<p>Apple springt damit auf einen Zug auf, mit dem Google dank u.a. Google Docs oder Mail schon länger fährt. Anbieter für Synchronisierungsdienste mit Speicherung von Daten auf den Servern des Anbieters gibt es auch bereits seit einigen Jahren. Wirklich beliebt wurden aber nur wenige Dienste und zwar offenbar vor allem jene, die nicht etwa besondere Sicherheit für die Daten ihrer Nutzer boten, sondern vor allem bequem zu nutzen waren. Einer der bekanntesten Vertreter ist der erst 2007 gegründete amerikanische Dienst <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Dropbox">Dropbox</a>, der selbst Nutzern des kostenfreien Angebots 2 GB an Speicherplatz zur Verfügung stellt. Dropbox nahm die Sorgen seiner Nutzer um Datensicherheit scheinbar sehr ernst und warb auf seiner Webseite damit, dass niemand die auf der Dropbox gespeicherten Daten einsehen könne. Wie verlogen (Anm. Autor: diplomatischer kann man es in diesem Falle nicht formulieren) dabei die Datenschutzpolitik dieses Unternehmens war merkte man spätestens als bekannt wurde, dass nach einem Software-Update <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Dropbox-akzeptierte-vier-Stunden-lang-beliebige-Passwoerter-1264100.html">alle Dropbox Accounts für 4 Stunden mit beliebigen Passwörtern zugänglich waren</a> (Eine sichere, nutzerindividuelle Verschlüsselung kann also vorher gar nicht bestanden haben).</p>
<p><strong>Der Fall SWIFT und die politische Dimension</strong></p>
<p>Von der Unfähigkeit oder Unwilligkeit einzelner Unternehmen, wirkliche Datensicherheit für ihre Kunden zu gewährleisten hat das Thema Cloud Computing allerdings auch eine politische Dimension, die erklärungstechnisch etwas Anlauf benötigt: Wer sich in den letzten Jahren für Datenschutz interessierte, der wird des öfteren über den Begriff SWIFT gestolpert sein. Dieser <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/SWIFT">Finanzdienstleister</a> ermöglicht unter anderem Geldströme (u.a. EU Standardüberweisungen) zwischen Finanzinstituten. <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,443749,00.html">2006 bekam SWIFT den Big Brother Award</a>. Seit 2001 übermittelte die Firma aus ihrem US Datenzentrum Informationen über internationale Überweisungen an die USA. Dabei wurden auch innereuropäische Daten aus Europa auf die US Server kopiert und damit zum Material der US Geheimdienste. Was heutzutage mit dem seit 2001 allgegenwärtigen Gespenst des internationalen Terrorismus begründet wird fand jedoch auch schon Jahrzehnte früher statt. Dabei wird manchem noch <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Echelon">Echelon</a> ein Begriff sein, der in den Europäern bereits in den 90er Jahren klarmachte, dass Wirtschaftsspionage auch durch befreundete Staaten stattfand. 2008 entschloss sich SWIFT jedenfalls, <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/SWIFT-errichtet-Rechenzentrum-in-der-Schweiz-193768.html">ein Datencenter in der Schweiz zu errichten</a> und seine Daten dort statt in den USA zu spiegeln um den US Ermittlern die rechtliche Grundlage für einen Zugriff zu entziehen. Die USA wollten jedoch nicht auf den Zugriff auf die Daten verzichten und <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Scharfe-Kritik-an-geplantem-EU-Abkommen-ueber-US-Zugriff-auf-Bankdaten-Update-7491.html">verlangten weiterhin Zugriff auf die Finanzdaten</a>. Unfassbar: <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/EU-gibt-USA-voruebergehend-Einblick-in-Bankdaten-919067.html">Die EU-Kommission gab dem Wunsch der USA 2010 einfach nach</a> zum Nachteil der Privatsphäre ihrer EU-Bürger und erklärte damit den eigenen Handlungsbankrott, die Daten selbst auszuwerten. Die Frechheit war insbesondere, dass die EU Kommission diese Regelung durchdrückte, bevor das EU Parlament in dieser Sache Mitentscheidungsrecht bekam. Das <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/EU-Parlament-kippt-SWIFT-Abkommen-zum-Bankdatentransfer-927932.html">EU-Parlament schlug dann allerdings zurück</a>. Am 8. Juli 2010 wurde eine neue Fassung des <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/SWIFT-Abkommen">SWIFT Abkommens dann aber doch vom EU Parlament gebilligt</a>.</p>
<p><strong>Ankern in den USA und der Weg der Wolke</strong></p>
<p>Im Zusammenhang mit SWIFT und anderen Internet-Dienstleistungen spielte dann auch der Begriff <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Safe_Harbor">Safe Harbor</a> eine Rolle, der eine rechtliche Grundlage für die Übermittlung von personenbezogenen Daten in die USA bieten sollte. Erfolgt die Übermittlung auf Basis des Safe Harbor Abkommens, erklärt die EU das Datenschutzniveau für ausreichend. Safe Harbor ist jedoch ein <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Safe-Harbor-Abkommen-Freibrief-fuer-amerikanische-Datenschutz-Suender-933700.html">stumpfes Schwert</a> und <a href="http://www.datenschutzbeauftragter-info.de/safe-harbor-freibrief-ausser-kontrolle/">funktioniert nicht wie es angedacht</a> war. Jedoch berufen sich viele Firmen auf Safe Harbor. So nutzen ihn z.B. amerikanische Firmen als Begründung, ihre Daten aus Europa in die USA übermitteln zu können.<a href="http://www.otoxa.com/nc/news/news/cloud-computing-und-rechtssicherheit.html"> Safe Harbor reicht allerdings nicht als Grundlage für die Übermittlung von Cloud Daten in die USA</a>. Allerdings sieht man am Fall SWIFT auch, dass es möglicherweise außerhalb der Kontrolle des normalen Bürgers liegt, ob die Daten Landesgrenzen passieren. Theoretisch läge es daher nahe, einfach darauf zu bestehen, dass die Daten ausschließlich in europäischen Datencentern gespeichert werden. <a href="http://www.handelsblatt.com/technologie/it-tk/it-internet/wie-gefaehrlich-das-cloud-computing-ist/4386484.html">Aber selbst das schützt die Daten nicht unbedingt, wie ein Microsoft Sprecher unlängst eingestehen musste</a>. Schutz bietet derzeit offenbar nur die Verwendung von sogenannten EU/EWR-Clouds,deren Inhalt den europäischen Wirtschaftsraum nicht verlassen dürfen. Hilfestellung für Firmen bietet z.B. <a href="http://www.bitkom.org/files/documents/BITKOM_Leitfaden_Cloud_Computing-Was_Entscheider_wissen_muessen.pdf">der BITKOM Verband mit detailliertem Informationsmaterial</a>. Dennoch: Letztendlich bleibt die Frage, ob die EU Staaten ebenso gerne auf die Daten der EU Bürger zugreifen können und wollen, wie es die USA derzeit versuchen.</p>
<p>Mein Vertrauen ist jedenfalls nachhaltig geschädigt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div style="clear:both;margin-bottom:5px;">
				<a href="http://twitter.com/share?url=http://digitale-genossen.de/2011/07/21/datenwolken-und-burgerrechte/&text=Datenwolken und Bürgerrechte" target="_blank" title="Click here if you liked this article">
					<img src="http://digitale-genossen.de/wp-content/plugins/twitter-plugin/images/twitt.gif" alt="Twitt" />
				</a>
			</div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://digitale-genossen.de/2011/07/21/datenwolken-und-burgerrechte/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>10</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Von Kanonen und Spatzen</title>
		<link>http://digitale-genossen.de/2011/07/13/von-kanonen-und-spatzen/</link>
		<comments>http://digitale-genossen.de/2011/07/13/von-kanonen-und-spatzen/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 13 Jul 2011 12:16:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Friedrichs</dc:creator>
				<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Filesharing]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Streaming]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://digitale-genossen.de/?p=53</guid>
		<description><![CDATA[Kino.to ist zurück! Allerdings nicht als Kino.to, denn die Server und die Homepage sind ja vom Landeskriminalamt Sachsen beschlagnahmt worden. Wie heißt es so schön? Der König ist tot lang lebe der König. Als digitaler Klon zu kino.to  ist nun kinox.to online geschaltet worden. Auf der Seite werden im Eingangsbereich der Staat, sowie die „Gesellschaft zur Verfolgung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kino.to ist zurück! Allerdings nicht als Kino.to, denn die Server und die Homepage sind ja vom <a href="http://www.welt.de/wirtschaft/article13419900/Razzia-bei-wichtigstem-deutschen-Filmpiraten-Portal.html" target="_blank">Landeskriminalamt Sachsen beschlagnahmt worden</a>. Wie heißt es so schön? Der König ist tot lang lebe der König.</p>
<p>Als digitaler Klon zu kino.to <a href="http://www.welt.de/wirtschaft/webwelt/article13482425/Filmportal-kino-to-kehrt-als-kinox-to-zurueck.html" target="_blank"> ist nun kinox.to online geschaltet worden</a>. Auf der Seite werden im Eingangsbereich der Staat, sowie die „Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen (GVU)“, welche die Anzeige gegen die kino.to-Betreiber gestellt hatte, verhöhnt.</p>
<p><span id="more-53"></span></p>
<p>Es war nur eine Frage der Zeit gewesen, bis ein neuer Betreiber die Krone der Filmstreams für sich beanspruchen würde, gibt es diese Seiten doch wie Sand am Meer im Netz.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img title="Weiterlesen..." src="http://digitale-genossen.de/wp-includes/js/tinymce/plugins/wordpress/img/trans.gif" alt="" /></p>
<p>Nun ist also die alte Nr.1 quasi auch die neue. Die Frage, die sich stellt, ist aber auch, ob die Betreiber der Seite für ihre Taten zur Rechenschaft gezogen werden können, haben sie doch laut Copyright-Gesetz nichts offensichtlich illegales getan, <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,573682,00.html" target="_blank">so lange ihnen nicht das Hochladen und Verbreiten eben jener illegaler Daten nachgewiesen werden kann</a>.</p>
<p>Da allerdings die Server, auf denen sich die gesuchten Filme befinden, in solch romantischen Staaten z.B. dem Königreich Tonga (als Insel in den Weiten des Pazifiks, nordöstlich von Neuseeland, gelegen) stehen, hat man als nationales, wenn nicht sogar nur als regionales Kriminalamt wenig Chancen zur Handhabe.</p>
<p>Wurde vorher noch laut angedacht, dass man es sich vorbehalten würde, gegen die „Nutzer“ eben dieses Portals vorzugehen, ist es nun doch recht still um dieses Thema geworden. Vielleicht, weil sich dabei 2 Probleme auftun:</p>
<ul>
<li>Die IP-Adresse eines Nutzers kann nicht zwingend als Beweismittel gegen diesen eingesetzt werden. Es kann sich theoretisch auch ein Fremder über die W-LAN Verbindung des Nutzers eingeloggt haben, oder seine IP-Adresse als „Maske“ im Netz benutzt haben. Da die Vorratsdatenspeicherung vom Bundesverfassungsgericht (vorläufig) gekippt worden ist, ist hier die Überprüfung der Onlineaktivität des Nutzers ebenso nicht möglich.</li>
<li>Gleichzeitig sieht es wohl so aus, dass die Portalbetreiber von kino.to tatsächlich keine IP-Adressen der Nutzer gespeichert haben, womit hier auch keine Daten auswertbar sind.</li>
</ul>
<p>Man kann sich als Beobachter einfach nicht des Gedankens erwehren, dass mit der pressewirksamen Verhaftung der betroffenen Personen, sowie der Beschlagnahmung der Hardware ein medienwirksames Exempel statuiert werden sollte. Jetzt scheint dieser Schuss wohl nach hinten loszugehen.</p>
<p>Eine weitere Frage ist, ob die Staatsanwaltschaft, der Innenminister und die restlichen zuständigen Gremien sich ausreichend Gedanken über ihren juristischen Einflussbereich und die daraus erwachsenen Konsequenzen einer solchen Großinzenierung gemacht haben, ganz abgesehen von dem Imageverlust des Landeskriminalamtes, sowie Innenministeriums des Freistaates Sachsens oder aber der „Verknüpfung“ von multinationalen Behörden im Kampf gegen die Kriminalität.</p>
<p>Es ist fast ein Eulenspiegelstreich, dass die Plattform kino.to nur unter Anfügung eines Buchstabens wieder zum Leben erweckt werden konnte. Die Stilllegung von kino.to ist für jeden sichtlich somit nur das Abschlagen dieses Kopfes einer Hydra. Wie oben bereits beschrieben, gibt es im Netz zudem noch viele andere Betreiber, die genauso wie kino.to, bzw. kinox.to fungieren, vielleicht mit einem geringeren Angebot, aber das Prinzip bleibt das gleiche.</p>
<p>Unangenehm wird es der Staatsanwaltschaft ohnehin bereits gewesen sein, dass nur der Tipp eines ehemaligen Angestellten eine Spur zu den Betreibern ermöglicht hatte, vorher tappte man Dunkeln &#8211; obwohl man laut eigener Aussage bereits seit 2008 ermittelt hatte.</p>
<p>So müssen sich die staatlichen Institutionen wohl zu Recht den Vorwurf gefallen lassen, sich vor den Karren von Lobbyisten der Filmindustrie gespannt haben zu lassen, denn bei diesen ist wohl das wahre Interesse für solch ein mediales Spektakel zu suchen.</p>
<p>Wenn man effektiv gegen den illegalen Filmmarkt vorgehen möchte, so wird man dieses Problem wohl auf internationaler und staatlicher Ebene angehen müssen. Man wird juristische Abkommen mit den Staaten schließen müssen, in denen die Serverfarmen beheimatet sind &#8211; oder man greift selbst auf illegale Maßnahmen gegen diese zurück und führt gezielte Netzangriffe durch &#8211; was mehr als fragwürdige Maßnahmen wären.</p>
<p>Die wünschenswerte Option wäre allerdings ein Umdenken der Filmindustrie, bei Preisgestaltung, Lizenz- und Verwertungsrechten, die auf neuartige Verwendung im Internet angepasst sind. Lange genug Zeit hatte die Filmindustrie eigentlich.</p>
<p>So kann die Filmindustrie z.B. auf Qualität setzen und Filmmaterial generell in einer besseren Qualität anbieten, als es dies auf illegalen Streamseiten der Fall ist, sind sie eine nicht zu verachtende Option für den Nutzer &#8211; wenn dies zu einem fairen Preis geschieht. 3D-Filme machen es dem Anbieter illegaler Filme z.B. (derzeit) schwer, diese im Kino abzufilmen, sind sie doch für den Heim-PC wertlos.</p>
<p>Natürlich stellt sich in diesem Zusammenhang auch die Frage der Moral. Der Staat, bzw. sein Rechtssystem muss sich den Gedanken gefallen lassen, ob es wirklich anständig ist, ein Strafmaß vorzusehen, welches mit dem, von weitaus schlimmeren Verbrechen gleichkommt, auch wenn das illegale Kopieren keine Straftat ist, sondern als Vergehen definiert wird. Trotzdem wird Gegenteiliges suggeriert, so dass die <em>Zukunft Kino Marketing GmbH</em>(ZKM) in ihren Spots behaupten darf: O-Ton: „<a href="http://www.youtube.com/watch?v=jddc3S7Oy30&amp;feature=related" target="_blank">Raubkopierer sind Verbrecher</a>“, was sogar der Name der Kampagne ist. Eine Kampagne die in dem Niveau ihrer Geschmacklosigkeit nur noch durch ihre Werbespots unterboten wird. Diese Spots werden dem anständigen Verbraucher, der sich DVD kauft, dann teilweise auch als Vorspann der DVD präsentiert, nebst anderen Informationen, die den Verbraucher teilweise herzlich wenig interessieren, die der ehrliche Verbraucher aber dank Sperrfunktion auf den DVDs teilweise nicht einmal überspringen darf (!).</p>
<p><strong>Fazit:</strong> Anstatt gegen einen Gegner vorzugehen, den man mit derzeitigen juristischen Mitteln einzelner Staaten ohnehin nicht effektiv bekämpfen kann &#8211; da er gar nicht greifbar ist, bzw. die Kosten bei Weitem den Nutzen übersteigen &#8211; sollte man eher den Filmmarkt für Kunden attraktiver gestalten, bzw. die Qualität von Filmen steigern. Laut Umfragen kauft sich ein nicht zu vernachlässigender Anteil von Filmfreunden, denen Filme der Streams gefallen haben, diese später auch im Original. Im Endeffekt spielt sich hier ein Kampf ab, den die Filmindustrie in den 80ern bereits gegen die Videokassette (ebenfalls erfolglos) geführt hat. Der neue Gegner ist zweifelsfrei der Webstream.</p>
<p>VHS hat die Musik- bzw. Filmindustrie nicht vernichtet, im Gegenteil, ist die Bekanntheit der Künstler, Musikstücke und Filme doch durch das Verteilen eher gesteigert worden. Die jetzigen Lobbyisten, die hartnäckig drakonische Maßnahmen fordern, möchte man gern fragen, ob sie nie eine Kassette mit ihrer Lieblingsband kopiert haben oder nur unter schwer belasteten Gewissen einen Film im Fernsehen aufgenommen haben. Es wird spannend, wie sich der Streit entwickeln wird.</p>
<p>Nur eines sei zum Abschluss noch zu sagen, was ein doch sehr merkwürdiges Licht auf die juristischen Kompetenzen des sächsischen Innenministeriums wirft. Nach dem kino.to stillgelegt worden war, wurde eine Verlautbarung auf der Hauptseite eingestellt. Nur eines wurde vergessen: Das für jeden Betreiber verbindliche Impressum, worauf kurze Zeit später eine <a href="http://www.welt.de/wirtschaft/article13434012/Sachsens-Innenminister-flattert-Abmahnung-ins-Haus.html" target="_blank">Abmahnung auf dem Tisch des Innenministers von Sachsen lag</a>.</p>
<p><span style="font-family: Arial, sans-serif; font-size: xx-small;"><br />
</span></p>
<p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"> </span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000;"> </span></p>
<div style="clear:both;margin-bottom:5px;">
				<a href="http://twitter.com/share?url=http://digitale-genossen.de/2011/07/13/von-kanonen-und-spatzen/&text=Von Kanonen und Spatzen" target="_blank" title="Click here if you liked this article">
					<img src="http://digitale-genossen.de/wp-content/plugins/twitter-plugin/images/twitt.gif" alt="Twitt" />
				</a>
			</div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://digitale-genossen.de/2011/07/13/von-kanonen-und-spatzen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>6</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Rauch am Horizont: Google vs. Facebook</title>
		<link>http://digitale-genossen.de/2011/07/07/rauch-am-horizont-google-vs-facebook/</link>
		<comments>http://digitale-genossen.de/2011/07/07/rauch-am-horizont-google-vs-facebook/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 07 Jul 2011 22:10:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Friedrichs</dc:creator>
				<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Google+]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Soziale Netzwerke]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://digitale-genossen.de/?p=40</guid>
		<description><![CDATA[Nun hat er also begonnen. Der lang erwartete, doch quasi immer ausgebliebene große Kampf zwischen Google und Facebook. Google hat sein Google+ veröffentlicht und zur öffentlichen Nutzung freigegeben.Zwar gab es in letzter Zeit immer wieder kleine Scharmützel zwischen den beiden Firmen, aber niemals eine solch direkt geführte Konfrontation zwischen den beiden Unternehmen, wie jetzt. Mehrfach [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nun hat er also begonnen. Der lang erwartete, doch quasi immer ausgebliebene große Kampf zwischen Google und Facebook. <a href="http://www.welt.de/print/die_welt/wirtschaft/article13472994/Google-wird-von-Nutzern-ueberrannt.html " target="_blank">Google hat sein Google+ veröffentlicht und zur öffentlichen Nutzung freigegeben</a>.Zwar gab es in letzter Zeit immer wieder kleine Scharmützel zwischen den beiden Firmen, aber niemals eine solch direkt geführte Konfrontation zwischen den beiden Unternehmen, wie jetzt.</p>
<p><a href="http://www.netzwelt.de/news/83856-patente-microsoft-gruender-klagetour-gegen-apple-google-facebook-update-2.html" target="_blank"></a></p>
<p><a href="http://www.netzwelt.de/news/83856-patente-microsoft-gruender-klagetour-gegen-apple-google-facebook-update-2.html" target="_blank">Mehrfach gab es Probleme für beide Firmen mit dem „multimedialen Gegner“ Microsoft</a>, allerdings wird es jetzt spannend zu beobachten, in wie weit dieser in dem neuen Duell der Giganten mitmischen wird. Die Reaktion von Facebook ließ nicht lang auf sich warten. Ein Video-Chat wurde (<a href="http://www.welt.de/wirtschaft/webwelt/article13472591/Facebook-will-Google-mit-Video-Chat-ausstechen.html" target="_blank">unter Schützenhilfe des Internettelefonsoftwareanbieters Skype</a>) integriert.</p>
<p><span id="more-40"></span></p>
<p>Ob diese Maßnahme wirklich Sinn ergibt, wird die Zeit zeigen. Interessant ist hierbei nur, dass <a href="http://www.faz.net/artikel/S31306/internettelefonie-microsoft-kauft-skype-fuer-8-5-milliarden-dollar-30336528.html " target="_blank">Skype seit Mai 2011 ein Tochterunternehmen von Microsoft</a> ist.</p>
<p>Nun ist es interessant, zu beobachten, in wie weit der Kampf für die einzelnen Unternehmen Früchte tragen wird.</p>
<ul>
<li>Für Microsoft ist dies ganz klar 	ein Gewinn, so führt es ja nur einen „Stellvertreterkrieg“ und 	wendet ein wunderbares „Divide and Conquer“-Taktikgeflecht gegen 	die beiden Konkurrenten ins Feld, scheint sich aber dennoch auf 	Seiten Facebooks (jedenfalls indirekt) zu stellen, da es für 	Microsoft um einiges fataler wäre, wenn Google auch auf diesem 	Marktsektor große Teile erobern würde, ist es doch, der mit größte 	Konkurrent, in der Firmengeschichte von Microsoft.</li>
<li>Google hat nun eine weitere Front 	eröffnet, nach dem ja bereits der Kampf zwischen den Browsern und 	Suchsystemen tobt. Allerdings trifft es nun einen anderen Feind, als 	den Direktkonkurrenten Microsoft. Das große Problem für Facebook 	ist, dass es anscheinend bessere Features gibt, als in ihrem System. 	Es bleibt trotzdem die Frage, ob es sich durchsetzen kann.</li>
<li>Facebook ist der aktuelle 	Marktführer. Das neue Google+ kann noch so gut sein, die Frage, die 	sich stellt ist, ob es sich wirklich gegen einen Giganten 	durchsetzen kann. Innovativ mag es sein, allerdings ist die Frage, 	ob Menschen das System wechseln würden, nur weil sie ein paar 	Zusatzleistungen erhalten. Die Macht der Gewohnheit steht eindeutig 	auf Seiten Zuckerbergs &amp; Co, ist es doch auch ein Problem, für den eher bequemen Nutzer, alle Stammdaten seiner Freunde neu einzufügen, bzw. diese auch zu einem Systemwechsel zu überreden, oder aber, sich hinzusetzen, um die neuen Funktionen zu erforschen, mögen sich auch noch so innovativ sein.Gleichzeitig war die Gegenoffensive 	ein geschickter Schachzug, ist es doch quasi eine gute Innovation, 	einen Video-Chat, unter der indirekten Einbindung Microsofts zu 	veröffentlichen und in ihr System zu integrieren. So haben sie es 	geschafft, dass das Kräfteungleichgewicht im Moment auf ihrer Seite 	liegt und sie die Möglichkeit besitzen, den Sieg davon zu tragen.</li>
</ul>
<p>Fazit: Facebook könnte einige Anteile am Markt verlieren, jedoch scheint es nach derzeitiger Sicht unwahrscheinlich, dass Google wirklich die 50%+ der Nutzer gewinnen kann.</p>
<p>Es wird spannend, welche Innovationen noch veröffentlicht werden, bzw. welcher direkte/indirekte Marktkonkurrent sich noch in den Kampf mit einschaltet.</p>
<p>Bislang hat Microsoft eigentlich den Löwenanteil des Gewinns davongetragen. Sind sie es doch, die auf der einen Seite beide Fraktionen schwächen und gleichzeitig die Chance nutzen könnten, gegen eben diese hinterher als Sieger hervorzugehen. Fraglich ist vor allen Dingen auch, ob Microsoft einer Fraktion treu bleiben wird.</p>
<div style="clear:both;margin-bottom:5px;">
				<a href="http://twitter.com/share?url=http://digitale-genossen.de/2011/07/07/rauch-am-horizont-google-vs-facebook/&text=Rauch am Horizont: Google vs. Facebook" target="_blank" title="Click here if you liked this article">
					<img src="http://digitale-genossen.de/wp-content/plugins/twitter-plugin/images/twitt.gif" alt="Twitt" />
				</a>
			</div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://digitale-genossen.de/2011/07/07/rauch-am-horizont-google-vs-facebook/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>8</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Neustart für Digitale Genossen &amp; Sinnsuche</title>
		<link>http://digitale-genossen.de/2011/07/01/neustart-fur-digitale-genossen-sinnsuche/</link>
		<comments>http://digitale-genossen.de/2011/07/01/neustart-fur-digitale-genossen-sinnsuche/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 01 Jul 2011 09:46:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[internet einführung sinnsuche online beirat spd]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://digitale-genossen.de/?p=15</guid>
		<description><![CDATA[Es hat ein paar Monate gedauert, aber jetzt haben wir den Schritt gewagt: &#8220;Digitale Genossen&#8221; kommt in anderer Form zurück. Wer die Seite kennt, hatte hier vor einigen Tagen noch ein &#8220;Drupal&#8221; Content Management System vorgefunden, auf dem ein paar Informationen und ein kleines Quiz zur Kommunalwahl zu finden war. Das Projekt war ambitioniert angelegt, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es hat ein paar Monate gedauert, aber jetzt haben wir den Schritt gewagt: &#8220;Digitale Genossen&#8221; kommt in anderer Form zurück.</p>
<p>Wer die Seite kennt, hatte hier vor einigen Tagen noch ein &#8220;Drupal&#8221; Content Management System vorgefunden, auf dem ein paar Informationen und ein kleines Quiz zur Kommunalwahl zu finden war. Das Projekt war ambitioniert angelegt, aber dank der überwältigenden Funktionsvielfalt von Drupal war es für die Teilnehmer zuviel. Man muss den Dialog mit all den Menschen suchen, die sich politisch interessieren. Dafür ist dieses Blog sehr wahrscheinlich die bessere Wahl.</p>
<p><span id="more-15"></span></p>
<p>Vor einigen Monaten wurde der &#8220;Online-Beirat der Stadt Hannover und Region&#8221; gegründet. Doch ebenfalls begann auch eine Sinnsuche, was dieser Online-Beirat bewirken kann &#8211; schließlich existieren ja bereits einige Gremien und Arbeitsgruppen auf höherer Ebene &#8211; z.B. der <a href="http://netzpolitik.vorwaerts.de/gesprachskreis-netzpolitik/" target="_blank">Gesprächskreis Netzpolitik</a> des SPD Parteivorstands. Dort sind durchaus kompetente Mitglieder engagiert, z.B. <a href="http://www.lars-klingbeil.de/" target="_blank">Lars Klingbeil (MdB)</a>, der auch in der Region Hannover aktiv ist und auch in der <a href="http://www.bundestag.de/internetenquete/" target="_blank">Enquete-Kommission Internet und digitale Gesellschaft</a> des Deutschen Bundestages beteiligt ist. Andere Vertreter, wie <a href="http://saschalobo.com/ich/" target="_blank">Sascha Lobo</a> sind auch parteifremden, aber politisch interessierten Internetnutzern bekannt.</p>
<p>Diese Sinnsuche ist keineswegs abgeschlossen. Doch wir denken, dass wir sehr konstruktiv zu der Debatte um (Netz-)politik, Digitale Gesellschaft, Medienkompetenzen, eLearning, Urheberrecht, Netzneutralität, Datenschutz und vielen anderen Themen beitragen können. Aber wir sehen es immer durch die Brille von Hannover und Region &#8211; wir werden auch thematische Randgebiete abtasten und nicht zwangsläufig irgendeine Parteilinie vertreten. Wir werden uns auch nicht unbedingt auf das Internet beschränken &#8211; denn das Internet ist keine separate Welt. Es gehört zu unserem Lebensalltag und bildet die Grundlage für unsere <a href="http://digitalegesellschaft.de/" target="_blank">digitale Gesellschaft</a>.</p>
<div style="clear:both;margin-bottom:5px;">
				<a href="http://twitter.com/share?url=http://digitale-genossen.de/2011/07/01/neustart-fur-digitale-genossen-sinnsuche/&text=Neustart für Digitale Genossen & Sinnsuche" target="_blank" title="Click here if you liked this article">
					<img src="http://digitale-genossen.de/wp-content/plugins/twitter-plugin/images/twitt.gif" alt="Twitt" />
				</a>
			</div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://digitale-genossen.de/2011/07/01/neustart-fur-digitale-genossen-sinnsuche/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>4</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

