• Verkauft Skype Backdoorschlüssel an Staaten?

    Den meisten Lesern dürfte der Instant-Messenger Skype ein Begriff sein ( http://www.skype.com ). Mittels dieser Kommunikationssoftware ist es für Normalbürger möglich, sich verschlüsselte Textnachrichten zuzusenden, bzw. verschlüsselte Telefongespräche über das Internet zu führen.

    Auf Heise Online ( http://www.heise.de/security/Spekulationen-um-Backdoor-in-Skype–/news/meldung/113281 ) ist jetzt allerdings ein Meldung aufgetaucht, die berichtet, dass Skype offensichtlich einen Backdoorzugang zum Abhören der Kommunikationsdaten der Nutzer haben soll und die Privatsphäre seiner Nutzer an interessierte Staaten verkauft.

    Soweit bekannt ist,  haben ranghöhe österreichische Beamte verkündet, dass sie nunmehr in der Lage sind, verschlüsselte Skypeverbindungen abzuhören. Dies bedeutet im Umkehrschluss, dass es eine generelle Methode zur Entschlüsselung der Kommunikationsdaten geben muss. Denkbar ist solch ein Zugriff allemal, denn das Skype Kommunikationsprotokoll ist proprietär und nicht offengelegt.

    Meiner Ansicht nach war so ein Skandal bislang nur eine Frage der Zeit und es ist verwunderlich, inwiefern so ein Eingriff in die Privatsphäre zu rechtfertigen ist. Mit Terrorismusbekämpfung hat das nichts zu tun, denn Terroristen werden auf wirklich sichere Verschlüsselungsverfahren oder Steganographie setzen.

    Ich für meinen Teil werde zunächst mein Skypeguthaben verbrauchen und ab dann auf die Nutzung von Skype verzichten und mich auf ICQ beschränken.

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